Spezialitäten der Schweiz
  Bündner Roggenringbrot    
  Der Roggenring stellt eine althergebrachte Gebäcksform dar, wie sie ab und zu noch heutzutage von Bergbauern gefertigt wird, um dann als Wochen- oder gar Monatsvorrat an Stangengestellen aufgehängt und gelagert werden.

Der Roggenring ist bei Kennern und Liebhabern währschafter und geschmacklich ausgereifter Brotsorten sehr beliebt.

Im Puschlav wird dieses Ringbrot „Brasciadela“ genannt. Es wird grösstenteils aus hellem Roggenmehl gefertigt und mit Änis gewürzt.
 
  Für Roggenringe müssen mindestens zwei Drittel des Mehlquantums aus Roggenmehl bestehen. Für das restliche Drittel können, zur Verbesserung der Backfähigkeit, Weizenmehle verwendet werden.
     
     
  Informationen zum Kanton  
  Graubünden – Grigioni – Grischun – Les Grisons

Der grösste Kanton der Schweiz, im Südosten des Landes, 7'105 km2, 188’000 Einwohner; das Siedlungsgebiet der schweizerischen Rätoromanen (65,3% der Einwohner sprechen Deutsch, 17,1% Rätoromanisch und 11% Italienisch); Hauptstadt ist Chur.

Graubünden umfasst u. a. Rätikon, Silvretta, Bernina sowie die Einzugsgebiete der Oberläufe von Rhein und Inn. Die Landschaft ist bei der Höhenlage zwischen 275 und 4049 m und der grossen Zahl verschiedener Landschaftseinheiten sehr vielfältig.
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